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Sie wollen die Bodenpunkte für eine Ackerflächer oder Grünlandfläche bestimmen? In diesem Artikel versuchen wir einen Überblick über die Bodenzahl zu schaffen und helfen Ihnen die Bodenzahl für Ihre Flurstücknummer zu bestimmen.

Was sind Bodenpunkte?

Die Ackerzahl (AZ), auch als Ackerwertzahl oder Bodenpunkte (BP) bekannt, ist ein Index in Deutschland, der die Qualität von Ackerflächen bewertet. Ausgehend von der Bodenzahl wird die Ackerzahl durch Zuschläge oder Abzüge aufgrund verschiedener Faktoren wie Klima und bestimmter Landschaftsmerkmale (z. B. Hangneigung und Waldschatten) ermittelt, sofern diese von den Standardwerten (u. a. 8 °C durchschnittliche Jahrestemperatur, 600 mm durchschnittlicher Jahresniederschlag, keine oder sehr geringe Hangneigung) abweichen. Die Ackerzahl fungiert dabei als Korrektur der Bodenzahl und berücksichtigt die natürlichen Bedingungen des spezifischen Standortes.

Die Skala der Ackerzahl erstreckt sich von 1 (sehr schlecht) bis 100 (sehr gut). Ein Kartensystem, das die Ackerwertzahl visualisiert, ist die DGK 5 Bo, die im Rahmen der Reichsbodenschätzung von 1934 erstellt wurde. Aktuelle Daten werden von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe bereitgestellt.

Eine Förderung nach Erneuerbarem Energien Gesetz für eine Freiflächen-Photovoltaikanlage (FFPV oder Solarpark) wird beispielsweise unter einer Bodenzahl von 35 gegeben.

Was ist Ihre Freifläche wert?

Sie möchten wissen, wie hoch der Pachtpreis für Ihr Ackerland oder Grünland ist? Unser Pachtrechner berechnet einen möglichen Pachtpreis für Ihre landwirtschaftliche Fläche.

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Wer bestimmt die Bodenpunkte?

Die Ackerzahl ist ein entscheidender Faktor bei der Bewertung der Bodengüte, was wiederum einen erheblichen Einfluss auf den Gesamtwert einer Ackerfläche hat. Eine hohe Ackerzahl weist auf eine ausgeprägte Ertragsfähigkeit hin, was neben Größe, Form und Lage der Ackerfläche von besonderer Bedeutung ist. Daher erfolgt oft die Berechnung der Ackerzahl durch die Gutachterausschüsse der Länder und Gemeinden für die jeweiligen Gemarkungen. Die Ackerzahl, als Verhältniszahl gemäß dem Bodenschätzungsgesetz (BodSchätzG) ermittelt, wird somit zu einem maßgeblichen Kriterium in der Wertermittlung von landwirtschaftlich genutzten Grundstücken.

Abhängig von der Rechtslage müssen für die Wertermittlung von Ackerland unterschiedliche Verfahren herangezogen werden, die sich nach dem Bewertungsanlass und dem jeweiligen landwirtschaftlichen Betrieb richten. In der Regel kommen entweder das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren oder das Sachwertverfahren zum Einsatz. Detaillierte Informationen zu den Unterschieden zwischen diesen drei Verfahren finden sich in unserem Ratgeber-Beitrag über Verfahren zur Immobilienbewertung. Es ist anzunehmen, dass eine sehr gute Ackerzahl in Verbindung mit einer vorteilhaften Lage und einem optimalen Zuschnitt wertsteigernde Aspekte für solche Grundstücke darstellt.

Wo finde ich die Bodenzahl für eine Flurstücknummer?

Die Bodenpunkte (bzw. Bodenzahl, Ackerzahl) finden Sie in dem jeweiligen Geoportal des Bundeslandes. Die Bedienung der Portale ist teilweise für Laien schwierig aber machbar. Eine Übersicht der Geoportale erhalten Sie hier:

Bundesland Link zu Geoportal
Baden-Württemberg https://www.geoportal-bw.de/
Bayern https://geodatenonline.bayern.de/
Berlin https://www.berlin.de/sen/sbw/stadtdaten/geoportal/geoportal-daten-und-dienste/
Brandenburg https://geoportal.brandenburg.de/de/cms/portal/start
Bremen https://geoportal.bremen.de/geoportal/
Hamburg https://geoportal-hamburg.de/geo-online/
Hessen https://www.geoportal.hessen.de/
Mecklenburg-Vorpommern https://www.geoportal-mv.de/portal/
Niedersachsen https://www.geodaten.niedersachsen.de/
Nordrhein-Westfalen (NRW) https://www.geoportal.nrw/
Rheinland-Pfalz https://www.geoportal.rlp.de/
Saarland https://geoportal.saarland.de/
Sachsen-Anhalt https://www.geodatenportal.sachsen-anhalt.de/mapapps/resources/apps/viewer_v40/
Sachsen https://geoportal.sachsen.de/
Schleswig-Holstein https://www.gdi-sh.de/gdish/DE/Geoportal/geoportal_node.html
Thüringen https://thueringenviewer.thueringen.de/thviewer/

Bodenzahl mit Boris-D bestimmen

Der Dienst Boris-D erstellt durch die Arbeitsgruppe Immobilienwertermittlung (AG ImmoWert) der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV), liefert einen einfachen Zugang zur Bodenzahl.

Dafür muss unter https://www.bodenrichtwerte-boris.de/ die Adresse der Fläche eingegeben werden. Leider ist eine Suche nach Gemarkung oder Flurstücknummer nicht vorgesehen.

Nachdem die gesuchte Fläche gefunden und markiert wurde, erscheinen auf der linken Seite weitere Informationen zu der Fläche, sowie eine Auswahl nach Flächenart (Gemischte Baufläche, Landwirtschaftliche Fläche, etc.):

Nach Fläche suchen und Flächentyp auswählen

Scrollt man nun in der Liste an Informationen weiter nach unten, findet man die Information zu „Grünlandzahl“, „Ackerzahl“ oder „Bodenzahl“.

Bis zum Punkt „Beschreibende Merkmale“ scrollen

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In Deutschland schreitet die Transformation der Energieversorgung voran, mit dem Fokus auf erneuerbare Energien als Alternative zu fossilen Brennstoffen. Windkraft und Photovoltaik gelten derzeit als die wirtschaftlich und ökologisch effizientesten Optionen im Vergleich zur Öl, Gas und Atomenergie.

Das Windenergieflächenbedarfsgesetz sieht vor, bis 2032 etwa 2 Prozent der deutschen Landfläche für Windenergie vorzuhalten.

Die Ausbauziele für Photovoltaik werden auf Landesebene definiert und liegen im Schnitt aller Bundesländer etwa bei 1,5% der Landesfläche.

In diesem Zusammenhang eröffnet sich für Landeigentümer die Möglichkeit, durch die Verpachtung ihrer Flächen für Solarparks aktiv am Ausbau erneuerbarer Energien teilzuhaben. Dies nicht nur im Sinne der Energiewende, sondern auch als langfristig stabile Einnahmequelle für die nächsten 20-30 Jahre.

Land verpachten für Solarpark

Die Landverpachtung für Photovoltaikanlagen bietet Landbesitzern nicht nur die Chance, einen Beitrag zur nachhaltigen Energieerzeugung zu leisten, sondern auch von den wirtschaftlichen Vorteilen zu profitieren, die mit dieser Form der Energiegewinnung einhergehen. Es handelt sich um eine gewinnbringende Option, die nicht nur ökologische Verantwortung demonstriert, sondern auch ökonomische Stabilität auf lokaler Ebene fördert und den Weg zu einer nachhaltigen Energiezukunft ebnet.

Anders als von vielen Kritikern behauptet werden durch die Gesetzgebung (EEG) Anreize an Investoren gesetzt, Solarparks nicht auf fruchtbarem Land zu projektieren, sondern dafür benachteiligte Flächen (bereits verdichtete Flächen oder Flächen mit einer sehr geringen Bodenqualität) zu nutzen.

Daher eignet sich nicht jede Fläche für die Projektierung mit einer Freiflächen-Photovoltaikanlage (FFPV). Ob Ihre Fläche geeignet ist, und welchen Pachtpreis Sie erhalten können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist Ihre Freifläche wert?

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Faktoren der Pachtpreisberechnung

Die Auswahl der optimalen Fläche für die Projektierung eines Solarparks ist entscheidend für den Erfolg des Vorhabens. Der Pachtpreis spielt dabei eine zentrale Rolle, da er die Eignung einer Fläche widerspiegelt. Flächen mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit und geringen Projektierungskosten erhalten dementsprechend höhere Pachteinnahmen.

Die regionale Lage ist ein weiterer Faktor bei der Pachtpreisberechnung. Regionen im Süden Deutschlands profitieren im Durchschnitt von mehr Sonnenstunden, was zu einer höheren Ausbeute von Photovoltaikanlagen über das Jahr führt. Diese klimatischen Unterschiede schlagen sich direkt in den Pachtpreisen nieder.

Zusätzlich beeinflusst der aktuelle Ausbaustatus von Solarparks und Windkraftanlagen die Nachfrage nach Flächen. Regionen, die bisher weniger stark durch den Ausbau erneuerbarer Energien betroffen sind, erfahren eine verstärkte Nachfrage, da sie als attraktive Standorte für neue Projekte gelten. Die Faktoren der Pachtpreisberechnung sind somit vielschichtig und berücksichtigen nicht nur die technische Eignung, sondern auch die klimatischen Bedingungen und den regionalen Ausbaustatus.

Förderfähigkeit durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Das im Jahr 2000 verabschiedete Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bildet die rechtliche Grundlage für die Förderung von Solarparks in Deutschland. Eine zentrale Bestimmung des Gesetzes betrifft die Höhe der Vergütung, die in direktem Zusammenhang mit dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme steht und über einen Zeitraum von 20 Jahren konstant gezahlt wird.

Die Festlegung der Vergütung erfolgt im Rahmen regelmäßiger Ausschreibungen der Bundesnetzagentur, die etwa alle 3 Monate stattfinden (alle Ausschreibungen im Überblick).
Diese Ausschreibungen dienen dazu, die Höhe der Förderung transparent und marktgerecht zu gestalten. Die Planbarkeit der Einnahmen über einen langen Zeitraum von 20 Jahren bietet Investoren eine risikolose Grundlage für die Entscheidung zur Investition in einen Solarpark.

Infolgedessen erfreut sich die EEG-Fähigkeit einer Anlage gegenwärtig großer Nachfrage. Flächen, die die Kriterien der Förderfähigkeit erfüllen, zeichnen sich durch klare Eigenschaften aus. Hierzu gehören Eigenschaften, die im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes festgelegt sind, und die eine optimale Eignung für die Realisierung von Solarparks gewährleisten.

  • Flächen in einem Korridor von 200 Metern direkt an einer Autobahn oder Bahnschiene
  • Flächen auf bereits verdichteten Flächen (Konversionsflächen) wie z.B. alte Deponien, Militärflächen, Industriegebiete
  • Gebiete mit geringer Bodenzahl (Ackerzahl, Bodenpunkte) unter 35
  • Betrieb mittels Agri-Photovoltaik (Agri-PV)

Agri-Photovoltaik (Agri-PV)

Die Bewirtschaftung mittels Agri-PV bietet neben dem Vorteil, dass nahezu jede Fläche EEG-förderfähig ist, den Nachteil, dass die Stromausbeute durch die Beschaffenheit und die Ausrichtung der Anlage etwa die Hälfte gegenüber regulären Freiflächenanlagen beträgt. Damit ist auch der potentielle Pachtertrag geringer.

Investitionskosten

Die Investitionskosten eines Solarparks setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, darunter die Kosten für Photovoltaikmodule, das Ständerwerk, Wechselrichter und nicht zuletzt den Netzanschluss. Der Anschluss an das öffentliche Netz stellt einen entscheidenden Faktor dar und beeinflusst maßgeblich die Rentabilität der Investition.

Die optimale Positionierung des Solarparks in Bezug auf den nächstmöglichen Netzeinspeispunkt ist von zentraler Bedeutung. Eine geringe Entfernung und leichte Erreichbarkeit tragen zur Wirtschaftlichkeit bei. Umgekehrt führen größere Entfernungen und eine höhere Anzahl von Flächeneigentümern, die am Anschluss des Solarparks beteiligt sind, zu Unwirtschaftlichkeit und niedrigeren Pachtpreisen.

Die Verfügbarkeit von Kapazität im betreffenden Netzabschnitt ist ein weiteres Kriterium. Nicht nur die Entfernung, sondern auch die Größe des Solarparks beeinflusst die Einspeisemöglichkeiten. In Deutschland existieren grundsätzlich drei verschiedene Netze – Hoch-, Mittel- und Niederspannung. Bei größeren Solarparks kann es erforderlich sein, ein Umspannwerk zu errichten, um den Anschluss ans Netz zu ermöglichen. Dieser Schritt rentiert sich jedoch nur bei sehr großen Parks, insbesondere ab etwa 40 Hektar.

Alle genannten Faktoren wirken sich direkt auf die Investitionskosten und somit auf die Höhe der möglichen Pachtpreise aus. Die sorgfältige Planung und Berücksichtigung dieser Aspekte sind entscheidend für eine wirtschaftlich erfolgreiche Realisierung eines Solarparks.

Zusatzvereinbarungen

Es ist auch üblich, dass neben dem Pachtvertrag weitere Zusatzvereinbarungen getroffen werden. Darunter fallen beispielsweise:

  • langfristige Beteiligungen an der Gesellschaft
  • vorzeitige Abfindung derzeitiger Pächter
  • Vorteile für die Gemeinde
  • Vorbereitung der Pachtfläche (Bspw. Abriss, Schuttbeseitigung oder Munitionsräumung)

Diese Vereinbarungen können ebenfalls Auswirkungen auf den Pachtpreis haben.

Solarpark Pachtpreise 2024

Durch die höhere Profitabilität gegenüber der landwirtschaftlichen Nutzung liegen die Pachtpreise für eine Projektierung mittels Photovioltaik etwa 5-10 mal höher. Wie eingangs erwähnt, stehen diese Flächen ohnehin kaum in Konkurrenz mit klassischer Landwirtschaft, da sie durch die Gesetzgebung gefördert eher auf benachteiligten Gebieten errichtet werden.

Der Pachtpreis hängt stark von der Gegebenheit der Fläche und seiner Umgebung ab und liegt im Jahr 2024 durchschnittlich bei 3.000 bis 4.000 Euro je Hektar.

Wenn Sie Ihre Pachtfläche kostenfrei im Hinblick auf eine Solarpark Projektierung bewerten möchten, nutzen Sie bitte folgendes Formular:

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Die Begriffe Gemarkung, Flur und Flurstück spielen eine zentrale Rolle im deutschen Grundbuch- und Katastersystem. Sie dienen dazu, die Flächen eines bestimmten Gebiets eindeutig zu identifizieren und zu verwalten.

Die Gemarkung repräsentiert dabei einen größeren Verwaltungsbereich, während der Flur eine Untereinheit innerhalb der Gemarkung darstellt. Schließlich ist das Flurstück die kleinste abgrenzbare Einheit und bildet die Grundlage für die genaue Identifikation und Dokumentation von Grundstücken.

Wo finde ich die Flurstücknummer eines Grundstücks?

Die Flurstücknummer ist eine entscheidende Information für Grundstückseigentümer, Behörden und Interessenten, die mit Immobilien arbeiten. Sie ermöglicht die eindeutige Identifikation eines bestimmten Grundstücks im Kataster und ist für rechtliche, administrative und planerische Zwecke unverzichtbar. Doch wo genau findet man diese wichtige Nummer?

  1. Grundbuchauszug: Eine der primären Quellen zur Ermittlung der Flurstücknummer ist der Grundbuchauszug. Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, das alle Grundstücke eines bestimmten Bereichs enthält. In einem Grundbuchauszug sind neben Eigentumsverhältnissen auch Informationen zur Flurstücknummer zu finden.
  2. Katasteramt: Das Katasteramt ist eine weitere Anlaufstelle. Hier werden alle vermessenen Grundstücke erfasst und zugeordnet. Durch Einsichtnahme in die Katasterunterlagen oder durch eine Anfrage beim Katasteramt kann die Flurstücknummer ermittelt werden.
  3. Grundsteuerbescheid: Der Grundsteuerbescheid, den Grundstückseigentümer regelmäßig erhalten, enthält ebenfalls Informationen zur Flurstücknummer. Dieses Dokument wird von der Gemeinde ausgestellt und dient der Festsetzung der Grundsteuer.
  4. Bebauungsplan: In städtischen Gebieten kann der Bebauungsplan Aufschluss über die Flurstücknummer eines Grundstücks geben. Dieser Plan regelt, wie ein bestimmtes Gebiet genutzt werden darf, und verweist auf die entsprechenden Flurstücke.
  5. Gemeindeverwaltung: Die örtliche Gemeindeverwaltung ist oft eine zentrale Anlaufstelle für Informationen zu Grundstücken. Hier kann man nach der Flurstücknummer eines bestimmten Grundstücks fragen oder Informationen zu einem bestimmten Bereich erhalten.
  6. Online-Grundbuchportal: Einige Regionen bieten mittlerweile auch Online-Zugriff auf Grundbuchdaten an. Hier können Eigentümer und Interessierte die Flurstücknummer bequem von zu Hause aus abfragen.

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Flurstücke online suchen und finden!

Die Online Geo-Portale der Bundesländer bieten in der Regel eine Suche nach Flurstücken. Eine Anleitung der jeweiligen Geo-Portale finden Sie unter den folgenden Links:

Bundesland Link zu Geoportal
Baden-Württemberg https://www.geoportal-bw.de/
Bayern https://geodatenonline.bayern.de/
Berlin https://www.berlin.de/sen/sbw/stadtdaten/geoportal/geoportal-daten-und-dienste/
Brandenburg https://geoportal.brandenburg.de/de/cms/portal/start
Bremen https://geoportal.bremen.de/geoportal/
Hamburg https://geoportal-hamburg.de/geo-online/
Hessen https://www.geoportal.hessen.de/
Mecklenburg-Vorpommern https://www.geoportal-mv.de/portal/
Niedersachsen https://www.geodaten.niedersachsen.de/
Nordrhein-Westfalen (NRW) https://www.geoportal.nrw/
Rheinland-Pfalz https://www.geoportal.rlp.de/
Saarland https://geoportal.saarland.de/
Sachsen-Anhalt https://www.geodatenportal.sachsen-anhalt.de/mapapps/resources/apps/viewer_v40/
Sachsen https://geoportal.sachsen.de/
Schleswig-Holstein https://www.gdi-sh.de/gdish/DE/Geoportal/geoportal_node.html
Thüringen https://thueringenviewer.thueringen.de/thviewer/

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Die Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen nimmt Fahrt auf, und jetzt gibt es aufregende Neuigkeiten für Flächenbesitzer! Kürzlich haben sich Wirtschafts-, Umwelt- und Landwirtschaftsministerien darauf geeinigt, landwirtschaftliche Flächen stärker für Solarenergie zu nutzen. In diesem Artikel erfahren Flächenbesitzer, wie sie von dieser Entwicklung profitieren können.

Die Ministerien möchten landwirtschaftliche Flächen und Moorböden für Photovoltaik-Anlagen nutzen. Diese Anlagen werden in Zukunft im Rahmen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) unterstützt. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck betont das Ziel, bis in weniger als neun Jahren 80 % des Stroms aus erneuerbaren Energien zu gewinnen und schlägt vor, verstärkt in Photovoltaik zu investieren.

Chancen für Flächenbesitzer

Die Vereinbarung eröffnet Flächenbesitzern die Chance, ihre Ackerflächen für sogenannte Agri-PV-Anlagen zu nutzen. Diese werden grundsätzlich über das EEG gefördert und ermöglichen sowohl landwirtschaftliche als auch energetische Nutzung ein und derselben Fläche. Dabei ist die Förderung auch dann möglich, wenn die landwirtschaftliche Nutzung durch die Stromerzeugung nur bis zu 15 % beeinträchtigt wird.

Was ist Ihre Freifläche wert?

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Die Bundesumweltministerin Steffi Lemke sagt, dass es wichtig ist, erneuerbare Energien auszubauen und gleichzeitig Natur- und Artenschutz zu berücksichtigen. Der Ausbau von Freiflächen- und Agri-PV soll daher naturverträglich gestaltet werden. Dies beinhaltet die Kopplung an Naturschutzkriterien, die Wiedervernässung von Mooren und eine Erweiterung der Flächen in benachteiligten Gebieten.

Vorteile für die Landwirtschaft

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir betont, dass die Vereinbarung einen guten Ausgleich zwischen den Bedürfnissen der Landwirtschaft, der Energieproduktion und dem Naturschutz schaffen soll. Agri-Photovoltaik ermöglicht es Landwirten, einen Beitrag zur Versorgung mit erneuerbaren Energien zu leisten und ihre landwirtschaftlichen Flächen weiterhin effizient zu bewirtschaften.

Förderung neuer Flächenkategorien

Die Details sind in einem Eckpunktepapier festgelegt, das online verfügbar ist. Es umfasst unter anderem die Förderung von Agri-PV-Anlagen auf Ackerflächen, die Nutzung von benachteiligten Gebieten für Photovoltaik-Freiflächenanlagen und die Aufnahme landwirtschaftlich genutzter Moorböden als neue Flächenkategorie im Erneuerbare-Energien-Gesetz.

Diese aufregende Initiative eröffnet Flächenbesitzern die Möglichkeit, aktiv zur umweltfreundlichen Energieproduktion beizutragen und gleichzeitig ihre landwirtschaftlichen Flächen sinnvoll zu nutzen. Wir empfehlen Ihnen, sich über die genauen Regelungen zu informieren und die Potenziale Ihrer Flächen im Einklang mit den neuen Bestimmungen zu prüfen. Wenn Sie weitere Informationen oder Beratung benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Die Entscheidung, erneuerbare Energie auf Ihrem Land zu erzeugen, ist eine wichtige und weitreichende Überlegung. Für viele Flächenbesitzer stellt sich die Frage: Sollten sie in Photovoltaik (PV) oder Windkraft investieren? In diesem Artikel werden wir die Vor- und Nachteile beider Optionen beleuchten und am Ende eine Handlungsempfehlung geben, um Ihnen bei Ihrer Entscheidung zu helfen.

Grundüberlegungen

Die Auswahl zwischen einer Solaranlage und einer Windkraftanlage für Freiflächen hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die berücksichtigt werden sollten:

  • Standortbedingungen: Der Standort, an dem Sie die Anlage installieren möchten, spielt eine entscheidende Rolle. Beide Arten von Anlagen sind auf bestimmte Bedingungen angewiesen. Solaranlagen benötigen reichlich Sonnenlicht, während Windkraftanlagen von starken Winden profitieren. Es ist wichtig sicherzustellen, dass der gewählte Standort die geeigneten Voraussetzungen für die gewünschte Technologie bietet.
  • Kosten: Die Kosten für die Installation und den Betrieb von Solar- und Windkraftanlagen können erheblich variieren. Ein Vergleich der Kosten sowie der finanziellen Vorteile ist notwendig, um die wirtschaftlichste Option für Ihr Projekt zu ermitteln.
  • Wartung: In der Regel erfordern Solaranlagen weniger Wartungsaufwand im Vergleich zu Windkraftanlagen. Es ist wichtig zu überlegen, wie viel Zeit und finanzielle Ressourcen Sie in die Wartung der Anlage investieren möchten.
  • Stromerzeugung: Bei der Stromerzeugung sind Windkraftanlagen in der Regel effizienter als Solaranlagen. Es ist von Bedeutung, den eigenen Strombedarf zu berücksichtigen und zu ermitteln, welche Technologie besser geeignet ist, um diese Anforderungen zu erfüllen.
  • Umweltauswirkungen: Beide Arten von Anlagen haben Vor- und Nachteile in Bezug auf ihre Umweltauswirkungen. Es ist wesentlich zu evaluieren, welche Auswirkungen die Anlage auf die Umwelt hat und ob diese Auswirkungen für Ihre persönlichen Standards akzeptabel sind.

Es ist von großer Bedeutung zu verstehen, dass die Wahl zwischen Photovoltaik und Windkraft eine äußerst individuelle Entscheidung ist und von zahlreichen Faktoren beeinflusst wird. Dieser Artikel zielt darauf ab, Ihnen einige Richtlinien zur Verfügung zu stellen, um Ihnen bei dieser komplexen Entscheidung zu helfen.

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Photovoltaik (PV): Die Sonnenenergie nutzen

Vorteile der Photovoltaik:

  1. Geringe Umweltauswirkungen: Photovoltaikanlagen erzeugen saubere Energie und tragen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei.
  2. Geringer Flächenbedarf: PV-Anlagen benötigen weniger Land im Vergleich zu Windkraftanlagen, was für Flächenbesitzer mit begrenztem Raumvolumen von Vorteil ist.
  3. Wartungsarm: PV-Module erfordern nur minimale Wartung, was die Betriebskosten niedrig hält.
  4. Flexibilität: PV-Systeme können oft leicht auf bestehenden Gebäuden installiert werden.

Nachteile der Photovoltaik:

  1. Wetterabhängigkeit: Die Stromerzeugung hängt von Sonnenschein ab, was bedeutet, dass die Energieerzeugung nachts oder an trüben Tagen eingeschränkt ist.
  2. Begrenzte Effizienz: PV-Module haben eine begrenzte Effizienz und erzeugen möglicherweise nicht so viel Strom wie Windkraftanlagen.

Windkraft: Die Kraft des Windes nutzen

Vorteile der Windkraft:

  1. Stabile Energieerzeugung: Windkraftanlagen erzeugen Energie unabhängig von Tageszeiten und Wetterbedingungen.
  2. Hohe Leistungsfähigkeit: Windkraftanlagen können große Mengen Strom erzeugen, insbesondere wenn sie an windreichen Standorten installiert sind.
  3. Einnahmequelle: Flächenbesitzer können Mieteinkünfte aus der Vermietung ihres Landes für Windkraftanlagen erzielen.

Nachteile der Windkraft:

  1. Umweltauswirkungen: Windkraftanlagen können negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Tierwelt haben.
  2. Hoher Wartungsaufwand: Windkraftanlagen erfordern regelmäßige Inspektionen und Wartungsarbeiten, was mit höheren Betriebskosten verbunden ist.
  3. Großer Flächenbedarf: Windkraftanlagen benötigen mehr Land im Vergleich zu PV-Systemen, was für einige Flächenbesitzer problematisch sein kann.

Vergleich der Stromerzeugung

Optimale Bedingungen begünstigen in der Regel Windkraftanlagen, die tendenziell mehr Strom erzeugen können als Solaranlagen. Dieser Unterschied resultiert aus der Fähigkeit von Windkraftanlagen, von starken Winden zu profitieren, welche üblicherweise mehr Energie transportieren als die Sonneneinstrahlung, die Solaranlagen nutzen.

Es ist von wesentlicher Bedeutung zu beachten, dass optimale Bedingungen für die Stromerzeugung bei Solar- und Windkraftanlagen unterschiedlich sind. Solaranlagen erfordern reichlich Sonnenlicht, während Windkraftanlagen von kräftigen Winden profitieren. Ebenso ist zu berücksichtigen, dass die tatsächliche Stromerzeugung von beiden Anlagentypen von vielen weiteren Faktoren abhängt, wie beispielsweise Größe und Effizienz der Anlage, Standort und Wetterbedingungen.

Die Stromerzeugung von Solar- und Windkraftanlagen unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren, darunter die Anlagengröße, Effizienz, Standort und Wetterbedingungen. Zum Beispiel könnte eine Solaranlage mit einer Nennleistung von 1 MWp (Megawattpeak) in sonnenverwöhnten Regionen wie Süddeutschland durchschnittlich etwa 900 MWh (Megawattstunden) Strom pro Jahr produzieren, während eine Windkraftanlage mit 1 MW Leistung unter optimalen Bedingungen bis zu 3.500 MWh pro Jahr erzeugen kann. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Zahlen als grobe Schätzungen dienen und die tatsächliche Stromerzeugung von zahlreichen anderen Einflussfaktoren beeinflusst wird. Daher ist es ratsam, einen Experten hinzuzuziehen, um die am besten geeignete Option für Ihre spezifischen Anforderungen zu ermitteln.

Allerdings gelten Windkraftanlagen in der Regel als effizienter, was die Menge des erzeugten Stroms betrifft. Dennoch sollte dies nicht das alleinige Kriterium bei Ihrer Entscheidung sein. Ebenso bedeutsam sind die Betriebskosten, die im Laufe der Zeit anfallen, und die Lebensdauer, über die die Anlagen betrieben werden können.

Laufzeiten und Wartung

Die Lebensdauer von Solar- und Windkraftanlagen kann variieren und ist von zahlreichen Einflussfaktoren abhängig, darunter die Qualität der Anlagen, Witterungsbedingungen und der Umfang der Wartung. Allgemein gesprochen weisen Solaranlagen in der Regel eine längere Lebensdauer auf als Windkraftanlagen, da sie geringeren Umwelteinflüssen ausgesetzt sind und weniger Wartung erfordern.

Es existieren keine gesetzlichen Vorgaben in Deutschland, die festlegen, wie oft Solar- oder Windkraftanlagen gewartet werden müssen. Dennoch wird dringend empfohlen, regelmäßige Wartungsarbeiten durchzuführen, um sicherzustellen, dass die Anlagen ordnungsgemäß funktionieren und ihre Lebensdauer maximiert wird.

Die Häufigkeit der Wartung hängt von der Art der Anlage und den vorherrschenden Wetterbedingungen ab. In der Regel erfordern Solaranlagen weniger Wartung als Windkraftanlagen. Es wird empfohlen, Solaranlagen alle 2-3 Jahre zu überprüfen und zu warten, während Windkraftanlagen regelmäßiger gewartet werden sollten, um einen störungsfreien Betrieb sicherzustellen.

Anschaffungskosten im Vergleich

Ein entscheidender Faktor bei der Wahl zwischen Solar- und Windkraftanlagen sind die Anschaffungskosten. Solaranlagen neigen dazu, in der Regel geringere anfängliche Investitionen zu erfordern als Windkraftanlagen. Dies liegt daran, dass die Technologie zur Solarenergiegewinnung in den letzten Jahren immer erschwinglicher geworden ist. Solarpanels und die zugehörige Ausrüstung sind in verschiedenen Preisklassen erhältlich, wodurch sich die Optionen an die individuellen Budgets anpassen lassen.

Auf der anderen Seite sind Windkraftanlagen anfangs kostspieliger in Bezug auf die Anschaffung und Installation. Diese Anlagen erfordern größere und komplexere Turbinen, die eine solide Fundamentstruktur erfordern. Trotz der höheren anfänglichen Kosten können Windkraftanlagen jedoch über die Jahre hinweg aufgrund ihrer effizienten Stromerzeugung und geringeren Wartungskosten wirtschaftlich rentabel sein.

Die Wahl zwischen Solar- und Windkraftanlagen sollte also nicht nur von den Anschaffungskosten abhängen, sondern auch von Ihren langfristigen Zielen und finanziellen Ressourcen. Es ist ratsam, eine umfassende Kosten-Nutzen-Analyse durchzuführen, um die für Ihre spezifischen Bedürfnisse am besten geeignete Option zu ermitteln.

Fazit

Die Wahl zwischen Photovoltaik und Windkraft hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Standortbedingungen, die finanziellen Möglichkeiten und die persönlichen Präferenzen des Flächenbesitzers. Hier sind einige Überlegungen, die bei Ihrer Entscheidungsfindung helfen können:

  • Wenn Sie begrenzten Platz haben und eine geringe Umweltauswirkung wünschen, könnte Photovoltaik die bessere Option sein.
  • Falls Ihr Land über ausreichend Platz und windreiche Bedingungen verfügt, könnten Sie mit Windkraftanlagen höhere Einnahmen erzielen.
  • Bedenken Sie die langfristigen Betriebs- und Wartungskosten sowie die Umweltauswirkungen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.
  • Eine Kombination von PV und Windkraft könnte ebenfalls in Erwägung gezogen werden, um eine zuverlässige Energieerzeugung zu gewährleisten.

Am wichtigsten ist, sich eingehend über die beiden Optionen zu informieren, möglicherweise Expertenrat einzuholen und die Entscheidung auf der Grundlage Ihrer individuellen Umstände zu treffen.

In jedem Fall sind sowohl Photovoltaik als auch Windkraft wertvolle Beiträge zur Reduzierung von CO2-Emissionen und zur Förderung erneuerbarer Energiequellen. Die Wahl zwischen ihnen sollte also in erster Linie auf den spezifischen Anforderungen und Gegebenheiten Ihres Landes basieren.

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Die Nutzung von Photovoltaikanlagen (PV) auf Freiflächen (auch PV-freiflächenanlagen) hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen und ist zu einer wesentlichen Säule der erneuerbaren Energien geworden. In diesem Artikel werden wir verschiedene Aspekte im Zusammenhang mit der Wirtschaftlichkeit, der Förderung und den geeigneten Flächen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen beleuchten. Von den vielfältigen Faktoren, die die Wirtschaftlichkeit beeinflussen, über die Förderprogramme und steuerlichen Anreize bis hin zu den Auswahlkriterien für geeignete Flächen, möchten wir Ihnen einen umfassenden Einblick in die Welt der Solarparks bieten. Photovoltaik trägt maßgeblich dazu bei, den Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland zu steigern, die CO2-Emissionen zu reduzieren und die Energiewende voranzutreiben. Daher ist es entscheidend, die Herausforderungen und Chancen im Bereich der Freiflächen-Photovoltaik zu verstehen, um eine nachhaltige und zukunftsweisende Energieerzeugung zu fördern.

Welche Flächen sind geeignet?

Die Eignung von Flächen für die Errichtung von Solarparks ist von verschiedenen Faktoren abhängig und kann je nach Projekt variieren. Bei der Standortwahl für Solarparks spielen topografische und rechtliche Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle. Dank der Möglichkeit der Aufständerung der Solarmodule sind topografische Einschränkungen in Bezug auf die Geländeform relativ gering. Sowohl ebene Flächen als auch Hangflächen können geeignet sein, sofern sie vorzugsweise eine südliche Ausrichtung aufweisen, um die Sonneneinstrahlung optimal zu nutzen.

Dennoch sind rechtliche Aspekte und Umweltaspekte wichtige Beschränkungsfaktoren. Hochwertige landwirtschaftliche Flächen werden in der Regel nicht für Solarparks genutzt, da diese in der Landwirtschaft eine hohe Wertschöpfung haben. Ebenso kommen ökologisch wertvolle Flächen nicht für die Photovoltaik-Nutzung infrage, um die Biodiversität zu schützen.

Naturschutzbelange spielen ebenfalls eine Rolle bei der Standortwahl, wobei hier der Unterschied zwischen Naturschutz und Umweltschutz hervorgehoben werden muss. Photovoltaikanlagen verursachen keine schädlichen Emissionen und gefährden weder Tiere noch Pflanzen. Dennoch können sie das Landschaftsbild empfindlich beeinträchtigen, was in einigen Regionen zu Konflikten führen kann. Daher ist es wichtig, dass bei der Planung von Solarparks auch die Akzeptanz in der Bevölkerung und die regionalen Umweltauflagen berücksichtigt werden.

Immer häufiger werden brachliegende oder für die Landwirtschaft nicht mehr nutzbare Konversionsflächen für Photovoltaik-Projekte genutzt. Dies ermöglicht die Wiederbelebung von ungenutztem Land und trägt zur sinnvollen Neunutzung bei. Zusätzlich kann auf landwirtschaftlichen Flächen auch die sogenannte „Agri-Photovoltaik“ implementiert werden, bei der die Fläche unter den Solarmodulen weiterhin für landwirtschaftliche Zwecke genutzt wird, und sogar von der Verschattung profitiert. Hierbei spielt die flexible Ausrichtung der Solarmodule und der Einsatz von Nachführsystemen eine entscheidende Rolle, um die Effizienz zu maximieren und bis zu 30 % höhere Erträge zu erzielen.

Auch die Nutzung von Photovoltaikanlagen entlang von Autobahnen und Bahnstrecken hat in Deutschland in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Aufgrund von Gesetzesänderungen aus 2023 kann das Fernstraßen-Bundesamt das bisherige Verbot, die Randstreifen innerhalb eines Abstands von 40 Metern zur Autobahn zu bebauen, mit Ausnahmegenehmigungen aufheben. Darüber hinaus wurden Flächen innerhalb eines Abstands von 200 Metern zur Autobahn als privilegierte Flächen für den Bau von Photovoltaikanlagen erklärt.

Insgesamt ist die Wahl des geeigneten Standorts für Solarparks ein komplexer Prozess, der topografische, rechtliche und umweltspezifische Aspekte berücksichtigt, um die bestmögliche Nutzung von Freiflächen für die nachhaltige Energieerzeugung zu gewährleisten.

https://www.flaechenmakler.de/photovoltaik-geeignete-freiflaechen/

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Förderung von Freiflächen-Photovoltaik

Die Förderung erneuerbarer Energien, insbesondere der Photovoltaik, hat in Deutschland eine lange Tradition und spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Energiewende. Seit 2002 wird die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gefördert, das das Ziel verfolgt, den Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix des Landes zu steigern. Diese Förderung erfolgt durch garantierte Einspeisevergütungen, die den Betreibern von Photovoltaik-Anlagen über einen bestimmten Zeitraum hinweg Einnahmen sichern.

Eine bemerkenswerte Entwicklung in der Förderlandschaft ergab sich im Jahr 2023. Die frühere 70-Prozent-Deckelung der Einspeiseleistung für PV-Anlagen wurde aufgehoben. Betreiber von Photovoltaik-Anlagen müssen ihre Leistung nicht mehr begrenzen oder entsprechende Vorrichtungen anbringen. Dies gilt sowohl für PV-Neuanlagen bis 25 kWp als auch für PV-Neuanlagen unter 7 kWp. Selbst Besitzer von kleineren Solaranlagen, wie Balkonkraftwerken mit einer maximalen Leistung von 600 Wp, profitieren von dieser Neuerung.

Weiterhin erfreulich für Interessenten in der Photovoltaik-Branche ist die Mehrwertsteuerbefreiung auf die Lieferung und Installation von PV-Anlagen. Diese Regelung trat im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2022 in Kraft. Solarmodule bis 30 kWp, Zubehör wie Wechselrichter, Kabel und Speicher sowie Ersatzteile im Reparaturfall sind von der Mehrwertsteuer befreit. Darüber hinaus entfällt die Einkommenssteuer für Photovoltaik-Anlagen bis 30 kWp auf Einfamilienhäusern oder bis 15 kWp je Wohnung oder Geschäftseinheit auf Gewerbe-Immobilien oder Wohnhäusern. Wichtig ist dabei, dass die Einkommenssteuer-Befreiung auf 100 kWp Leistung pro Steuerpflichtigen begrenzt ist.

In einigen Bundesländern, wie Nordrhein-Westfalen (NRW), gibt es zusätzliche, regionale Förderungen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen, Floating- und Agro-Photovoltaikanlagen, sofern sie keine EEG-Vergütung in Anspruch nehmen. Diese Förderungen variieren je nach Bundesland und können bis zu 25 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben oder maximale Förderungen von 500.000 bis 650.000 Euro betragen. Dabei müssen die geförderten Anlagen bestimmte Kriterien erfüllen, wie eine Mindestinstallationsleistung von 500 kW und die Nichtnutzung des erzeugten Stroms zur Eigenversorgung.

Insgesamt zeigt die breite Palette an Fördermaßnahmen und steuerlichen Anreizen in Deutschland die Wichtigkeit der Photovoltaik im Kontext der Energiewende. Die Förderung der erneuerbaren Energien, insbesondere der Photovoltaik, bleibt ein zentraler Bestandteil der nationalen Bemühungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen und zur Schaffung einer nachhaltigen Energieversorgung.

Kosten und Kostentreiber für einen Hektar (HA) einer Photovoltaik-Freifläche

Die Kosten für den Bau eines Solarparks hängen von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Größe des Solarparks, der Art der Photovoltaik-Module und der verwendeten Technologie. Ein wichtiger Faktor ist auch der Standort des Solarparks, da dies Auswirkungen auf die Stromproduktion und somit auf die Wirtschaftlichkeit des Projekts hat.

Die Kosten für den Bau eines Solarparks können grob in zwei Kategorien unterteilt werden: die Investitionskosten und die Betriebskosten.

Die Investitionskosten umfassen alle Kosten, die anfallen, um den Solarpark zu errichten. Dazu gehören beispielsweise die Kosten für die Photovoltaik-Module, den Wechselrichter, das Gleichstrom- und das Mittelspannungskabel, die Fundamente und die Inbetriebnahme. Die Investitionskosten können je nach Größe des Solarparks und der verwendeten Technologie stark variieren.

Die Betriebskosten umfassen alle Kosten, die anfallen, um den Solarpark zu betreiben und zu unterhalten. Dazu gehören beispielsweise die Kosten für die Wartung und Reparaturen, die Stromabrechnung und die Kosten für das Personal.

Es ist schwierig, pauschale Aussagen über die Kosten eines Solarparks zu treffen, da diese von vielen Faktoren abhängen. Um eine realistische Kostenschätzung zu erhalten, sollten Sie sich von einem erfahrenen Anbieter beraten lassen und eine ausführliche Kosten-Nutzen-Analyse durchführen.

Ein Solarpark kostet durchschnittlich 1.000 EUR pro kWp. Für den Betrieb der Anlage fallen jährlich etwa 1% der Investitionskosten an.

Wenn ein Hektar durchschnittlich 0,9 MWp Strom erzeugt, würde der Bau einer Photovoltaikanlage auf einem Hektar etwa 900.000 EUR kosten verursachen. Jährlich würden dann etwa 9.000 EUR an Betriebskosten anfallen (1% der Investitionskosten von 900.000 EUR). Insgesamt würde es also etwa 1.000.000 EUR kosten, einen Hektar mit einer Photovoltaikanlage zu bebauen und betreiben.

Wirtschaftlichkeit von Freiflächen Photovoltaikanlagen

Photovoltaikanlagen, die auf Freiflächen installiert werden, haben in den letzten Jahren verstärkt an Bedeutung gewonnen. Sie sind eine wichtige Säule der erneuerbaren Energien und tragen dazu bei, den Strombedarf auf umweltfreundliche Weise zu decken. Die Wirtschaftlichkeit von Freiflächen-Photovoltaikanlagen ist jedoch ein komplexes Thema, das von verschiedenen Faktoren abhängt. In diesem Artikel werden wir die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen genauer untersuchen und aufzeigen, welche Aspekte berücksichtigt werden müssen.

1. Der Netzverknüpfungspunkt und Infrastrukturkosten

Ein entscheidender Faktor für die Wirtschaftlichkeit einer Freiflächenanlage ist der Netzverknüpfungspunkt. Je näher dieser Punkt an der geplanten Fläche liegt, desto geringer sind die Infrastrukturkosten. Die Infrastrukturkosten können einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtkosten eines Projekts haben und es schnell unwirtschaftlich machen. Es ist daher entscheidend, den optimalen Standort sorgfältig zu wählen.

2. Anlagenleistung und Erträge

Nach heutigem Stand der Technik können etwa ein Megawatt pro Hektar Anlagenleistung installiert werden. Die Erträge einer süd-ausgerichteten Anlage in Niedersachsen liegen im Bereich von 850 bis 1.000 kWh/kWp. Diese Erträge sind von großer Bedeutung, da sie direkt mit den Einnahmen der Anlage korrelieren.

3. Investitionskosten und Baugenehmigungsverfahren

Die Investitionskosten variieren je nach Projekt erheblich und können bei etwa 900.000 € pro Hektar oder sogar höher liegen. Bei der Planung eines Projekts ist zu beachten, dass das Bauleit- und Baugenehmigungsverfahren mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmen kann. Die derzeit steigenden Preise im Bereich der Photovoltaik können die Gesamtkosten eines Projekts erheblich beeinflussen.

4. Zinskosten und Betriebskosten

Die derzeit stark steigenden Zinskosten können die Wirtschaftlichkeit einer Anlage verschlechtern. Darüber hinaus fallen für den Betrieb der Anlage jährliche Betriebskosten in Höhe von zehn bis zwölf Euro je kWp an. Diese Kosten müssen ebenfalls in die Berechnungen einfließen.

5. Vergütung und Marktsituation

Die Vergütung für Strom aus Freiflächenanlagen beträgt derzeit etwa 7 Cent pro Kilowattstunde. Für Anlagen mit einer Leistung von mehr als 1.000 Kilowatt ist die Direktvermarktung verpflichtend. Dabei können Power Purchase Agreements (PPAs) abgeschlossen werden. Die Marktsituation und die erzielten Preise sind entscheidend für die Wirtschaftlichkeit eines Projekts.

6. Langfristige Perspektive

Die Lebensdauer einer Freiflächenanlage beträgt etwa 40 Jahre, was im Vergleich zu Dachanlagen deutlich länger ist. Die besseren Wartungsmöglichkeiten tragen zu dieser längeren Lebensdauer bei. Allerdings ist zu beachten, dass die meisten Anlagen derzeit noch weit von diesem Alter entfernt sind, und daher kaum Daten zur Leistung nach einem bestimmten Alter vorliegen.

Insgesamt kann festgehalten werden, dass die Wirtschaftlichkeit von Freiflächen-Photovoltaikanlagen von vielen Faktoren abhängt und von Projekt zu Projekt unterschiedlich sein kann. Während die optimalen Standorte und eine sorgfältige Planung die Chancen auf Wirtschaftlichkeit erhöhen, gibt es auch Risiken, wie Abschaltungen bei Netzengpässen und negative Preise bei Stromüberproduktion. Trotz der Herausforderungen bleiben Freiflächenanlagen eine wichtige Option im Bereich der erneuerbaren Energien und tragen dazu bei, die Stromerzeugung nachhaltiger zu gestalten. Die Wirtschaftlichkeit eines jeden Projekts sollte jedoch gründlich analysiert und bewertet werden.

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Die Nutzung von Photovoltaikanlagen (Solarparks) entlang von Autobahnen und Bahnstrecken hat in Deutschland in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Dieser Artikel bietet Flächenbesitzern einen Überblick über die neuen Möglichkeiten zur Installation von Photovoltaikanlagen entlang dieser Verkehrswege und zeigt auf, wie sie von den aktuellen rechtlichen Änderungen und Privilegierungen profitieren können.

Aktuell sind solche Flächen für Photovoltaik-Projektentwickler sehr interessant, da durch das vereinfachte Verfahren komplizierte Antragsstellungen entfallen. Für passende Flächen werden aktuell hohe Pachtpreise gezahlt.

Großes Potential für Photovoltaik an Autobahnen und Bahnstrecken

5% der Gesamtfläche Deutschlands wird für Mobilitätszwecke beansprucht, wobei die Hälfte davon auf Straßen und Autobahnen entfällt. Die circa 13.200 Kilometer Autobahnen in Deutschland erstrecken sich über eine Fläche von knapp 340 Quadratkilometern. Würde die Fläche links und rechts der Autobahn in einem Korridor von 200 Metern mittels Photovoltaik projektiert, könnte ein Solarpark entstehen, der die Ausdehnung der Stadt Bremen erreicht.

Allerdings müssten dabei zahlreiche Autobahnkilometer abgezogen werden, die sich für die Nutzung von Photovoltaik als ungeeignet erweisen. „Unter Berücksichtigung der technologisch sinnvoll nutzbaren Flächen ergibt sich in Deutschland ein Potenzial von mindestens 72 Gigawatt installierter Leistung“, schätzt beispielsweise Dr. Jonas D. Huyeng vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg.

„Dies entspricht der derzeitigen Gesamtkapazität an Photovoltaikanlagen in ganz Deutschland und etwa einem Achtel der erforderlichen Solarstromleistung bis 2045.“ Dies stellt eine bedeutende Chance für den Mobilitätssektor dar, um einen Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität zu leisten, der bisher jedoch nur wenig  Beachtung gefunden hat.

Privilegierung von Solarparks (PV) an Autobahnen und Bahnstrecken

Die Bundesregierung hat im Januar 2023 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erneuert, um den Ausbau erneuerbarer Energien stärker zu fördern. Eine der wichtigsten Änderungen betrifft die Nutzung von Randstreifen entlang von Autobahnen. Gemäß den neuen Vorschriften (§9 Abs. 2c | Bundesfernstraßengesetz (FStrG)) kann das Fernstraßen-Bundesamt nun das bisherige Verbot, diese Randstreifen innerhalb eines Abstands von 40 Metern zur Autobahn zu bebauen, mit Ausnahmegenehmigungen aufheben.

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Darüber hinaus wurden Flächen innerhalb eines Abstands von 200 Metern zur Autobahn und mehrgleisigen Bahnstrecken laut § 2 EEG als privilegierte Flächen für den Bau von Photovoltaikanlagen erklärt. Dies bedeutet, dass kein aufwändiges Bebauungsplanverfahren mehr erforderlich ist, sondern nur noch ein Bauantrag gestellt werden muss. Diese Änderungen sollen den Bau beschleunigen und die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung entfällt.

Außerdem können Anlagenbetreiber nun für Flächen in einem  500 Meter Korridor zur Fahrbahn eine EEG Vergütung in Anspruch nehmen.

In der Begründung des Gesetzes zur Privilegierung wird darauf hingewiesen, dass die Bereiche entlang von Autobahnen und Bahnstrecken bereits durch optische und akustische Belastungen geprägt sind. Daher soll die Errichtung von Photovoltaikanlagen in diesen Bereichen ohne die Notwendigkeit eines Planverfahrens ermöglicht werden.

Vorteile der Nutzung von Flächen für PV entlang von Autobahnen und Bahnstrecken

Warum sollten Flächenbesitzer erwägen, ihre Freiflächen für Photovoltaikanlagen (Solarparks) zu vermieten? Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:

  1. Erneuerbare Energieproduktion: Photovoltaikanlagen ermöglichen die nachhaltige Erzeugung von elektrischer Energie aus Sonnenlicht. Dies trägt zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei und unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland.
  2. Einfachere Genehmigungsverfahren: Dank der neuen gesetzlichen Regelungen sind die Genehmigungsverfahren für Photovoltaikanlagen entlang von Autobahnen und mehrgleisigen Bahnstrecken (200 Meter Korridor) vereinfacht worden. Dies spart Zeit und Aufwand.
  3. Zusätzliche Einnahmen: Die Vermietung von Flächen für Photovoltaikanlagen kann eine zusätzliche Einnahmequelle für Flächenbesitzer darstellen.
  4. Planbare Renditen: Anlagen, die in einem 500 Meter Korridor errichtet werden, können eine EEG Vergütung mit 20 Jahren Laufzeit in Anspruch nehmen.
  5. Beitrag zum Klimaschutz: Die Nutzung von erneuerbarer Energie trägt zum Klimaschutz bei und unterstützt die Energiewende in Deutschland.

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Sie möchten wissen, wie hoch der Pachtpreis für Ihr Ackerland oder Grünland ist? Unser Pachtrechner berechnet einen möglichen Pachtpreis für Ihre landwirtschaftliche Fläche.

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Der Weg zur Umsetzung eines Solarparks an Autobahnen und Bahnstrecken

Wenn Sie als Flächenbesitzer daran interessiert sind, Ihre Freifläche entlang von Autobahnen oder mehrgleisigen Bahnstrecken für Photovoltaikanlagen zur Verfügung zu stellen, gibt es einige Schritte, die Sie unternehmen können:

  1. Kontakt mit dem Fernstraßen-Bundesamt: Für die Inanspruchnahme von Flächen entlang von Autobahnen ist es wichtig, Kontakt mit dem Fernstraßen-Bundesamt aufzunehmen. Hier können Sie Informationen über die Anforderungen und das Genehmigungsverfahren erhalten.
  2. Erforderliche Genehmigungen einholen: Je nach den spezifischen Anforderungen des Standorts müssen Sie die erforderlichen Genehmigungen und Ausnahmegenehmigungen einholen. Dies kann von Standort zu Standort variieren, und es ist wichtig, die genauen Vorschriften zu beachten.
  3. Partnerschaften mit Energieunternehmen: In vielen Fällen arbeiten Flächenbesitzer mit Energieunternehmen zusammen, die die Photovoltaikanlagen planen, bauen und betreiben. Eine solche Partnerschaft kann eine Win-Win-Situation darstellen.

Sie wollen Ihre Freifläche entlang einer Autobahn oder mehrgleisigen Bahnstrecke für die Projektierung mittels Photovoltaik verpachten? Unsere Projektentwicklungs-Partner beraten Sie gern:

Fazit

Die Nutzung von Photovoltaikanlagen (Solarparks) entlang von Autobahnen und mehrgleisigen Bahnstrecken bietet Flächenbesitzern eine einzigartige Gelegenheit, zur nachhaltigen Energieerzeugung und zum Klimaschutz beizutragen. Dank der rechtlichen Änderungen und Privilegierungen gibt es weniger bürokratische Hürden und mehr Anreize, diese Flächen für erneuerbare Energieprojekte zur Verfügung zu stellen. Wenn Sie eine Fläche entlang einer Autobahn oder mehrgleisigen Bahnstrecke besitzen, sollten Sie die Möglichkeiten zur Nutzung von Photovoltaikanlagen sorgfältig prüfen und die Vorteile dieser umweltfreundlichen Investition nutzen.

 

Quellen

§ 32 Absatz 3 Nr. 4 EEG

§ 35 Abs. 1 BauGB

§ 2b AEG

 

anteil-erneuerbare-energien-eu

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Im nachfolgenden Beitrag erläutern wir Ihnen, wie Sie in Nordrhein-Westfalen (NRW) die Flurstücknummern einer Adresse ermitteln können und wie Sie mithilfe einer Flurkarte das zugehörige Flurstück anhand der Flurnummer lokalisieren.

Sollten Sie als Eigentümer der Fläche interessiert an einer Verpachtung für erneuerbare Energien sein, nutzen Sie gern unseren kostenfreien Pachtrechner.

Wie in sämtlichen anderen deutschen Bundesländern setzt sich die exakte Katasterbezeichnung (Grundbuchbezeichnung) eines Grundstücks in Nordrhein-Westfalen (NRW) aus drei wesentlichen Elementen zusammen:

  1. Gemarkung
  2. Flur
  3. Flurstücknummer

Dabei repräsentiert die Gemarkung einen übergeordneten Verwaltungsbereich, während der Flur eine Untereinheit innerhalb der Gemarkung darstellt. Das Flurstück wiederum bildet die kleinste abgrenzbare Einheit und dient als Grundlage für die präzise Identifikation und Dokumentation von Grundstücken.

Eine gängige Flurstücknummer in Nordrhein-Westfalen (NRW) besteht daher in der Regel aus drei Elementen, wie zum Beispiel: Gemarkung 12/345.

Nachfolgend erhalten Sie eine kurze Anleitung, wie Sie anhand einer konkreten Adresse die offizielle Katasterbezeichnung eines Grundstücks in Nordrhein-Westfalen (NRW) herausfinden können. Die Anleitung beinhaltet alle erforderlichen Verlinkungen und erklärende Screenshots. Dabei entstehen für Sie keinerlei Kosten, da ausschließlich auf offizielle Ressourcen des Bundeslandes zurückgegriffen wird.

Schritt 1: Geoportal Nordrhein-Westfalen (NRW)

Jedes Bundesland verfügt über ein individuelles Geoportal, das die Katasterinformationen öffentlich zugänglich macht, so auch das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW). Um die Flurstücknummern eines Grundstücks zu recherchieren, ist es erforderlich, zunächst auf das Geoportal des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) zuzugreifen. Diese Dienstleistung ist kostenfrei.

Schritt 2: Suchoption auswählen

In dem Geoportal NRW sehen Sie oben eine Suchleiste. Links daneben sehen Sie die Option „Katalog“.  Klicken Sie darauf um weitere Optionen anzuzeigen. Sie werden sehen, dass Sie unter anderem die Auswahl „Adresse“ und „Flurstück“ erhalten.

Je nachdem wie Sie die Fläche suchen möchten, wählen Sie bitte die entsprechende Auswahl.

Suchoption Adresse oder Flurstück auswählen

Schritt 3: Flurstück oder Adresse suchen

Nach Ihrer Auswahl aus Adress- bzw. Flurstücksuche, können Sie in dem Suchfeld eine Adresse oder ein Flurstück eingeben. Sie werden während des tippens eine Auswahl passender Flurstücke erhalten. Bitte wählen Sie anschließend das Passende aus.

Suche nach Adresse im Geoportal NRW

 

Suche nach Flurstück im Geoportal NRW

Schritt 4: Flurstückinformationen erhalten

Nachdem Sie die Adresse bzw. das Flurstück ausgewählt haben, erhalten Sie das Flurstück auf der Karte. Das Geoportal Nordrhein-Westfalen (NRW) bietet auf der linken Seite einige Optionen, um die Ansicht der Karte zu verändern.

Erhalten Sie das Flurstück

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Laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind Flächen, die nicht als landschaftlich oder naturschutzfachlich besonders wertvoll eingestuft werden, grundsätzlich geeignet zur Bebauung mit Photovoltaikanlagen. Dazu gehören beispielsweise Agrarflächen, Dächer von Gebäuden und Brachflächen. Es gibt jedoch auch Einschränkungen, wie z.B. die Verlegung von Anlagen auf Flächen mit hohen Bodenschätzen, auf Naturschutzgebieten, Wohngebieten, Gewässerschutzgebieten und anderen geschützten Bereichen. Diese Einschränkungen sollen dazu beitragen, dass die natürliche Umwelt und die Landschaft erhalten bleiben und nicht beeinträchtigt werden.

Es gibt auch Regelungen zur Mindestabstand zu Wohngebäuden und Straßen, sowie zur Flächennutzungsplanung. Eine wichtige Rolle spielt auch die technische Machbarkeit und die wirtschaftliche Tragfähigkeit einer Anlage. Es gibt auch besondere Regelungen bei der Nutzung von Dächern, wie z.B. der Dachfirstrichtung, Dachneigung und Dachflächenbeschaffenheit. Es ist daher ratsam, sich vor der Installation einer Photovoltaikanlage über die geltenden Regelungen und Vorschriften zu informieren und gegebenenfalls fachliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

Photovoltaikanlagen in der Nähe von Autobahnen und Bahnstrecken

Der Klimaschutz ist unsere dringendste gesellschaftliche Aufgabe in den nächsten Jahren und nicht nur in den trockenen Sommermonaten. Die Landwirtschaft hat hierbei einen erheblichen Anteil. Es ist daher sehr positiv, dass der Gesetzgeber auf Bundesebene die Möglichkeit geschaffen hat, dass nach den 110 m, die früher im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgesehen waren, jetzt 220 m und nun sogar 500 m beidseitig entlang von Autobahnen und Bahnstrecken für die Nutzung von Solarenergie genutzt werden können und für diese Nutzung eine Vergütung nach dem EEG in Anspruch genommen werden kann.

Durch die Erweiterung wird die Fläche entlang von Autobahnen, die bisher potentiell für eine Vergütung in Frage kam, um etwa 127 Prozent erhöht, da sie von 220 m Breite auf 500 m Breite wächst. Auch entlang von Bahnstrecken wächst die Fläche auf 500 m beidseitig.

Es sollte betont werden, dass die Kommunen letztendlich darüber entscheiden und im Rahmen ihrer Flächennutzungsplanung bestimmen, wo ein Solarpark als sogenannter „besonderer Freiflächen-PV-Anlagen“ oder auch „besonderer Freiflächen-Solarnutzung“ ausgewiesen wird und wo nicht. Insbesondere entlang von Autobahnen und Bahnstrecken sollten die Kommunen jedoch dem Klimaschutzziel und den Erweiterungsmöglichkeiten, die bald möglich sein könnten, folgen und diese Bereiche als Solarpark ausweisen.

Benachteiligte Gebiete

Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) werden benachteiligte Gebiete als solche Gebiete definiert, in denen Landwirtschaft besonders schwierig oder teuer ist. Dazu gehören vor allem Gebiete, mit besonders schwierigen geographischen oder klimatischen Bedingungen.

Das EEG enthält besondere Förderregelungen für die Errichtung und den Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien in benachteiligten Gebieten. Dazu gehören insbesondere höhere Vergütungen für den erzeugten Strom, sowie eine höhere Förderung bei der Realisierung von Projekten.

Es gibt auch Regelungen die dazu beitragen sollen, dass die Energiewende in benachteiligten Gebieten beschleunigt wird. Ein Beispiel dafür ist die Möglichkeit, dass in benachteiligten Gebieten die Anlagenbetreiber einen höheren Anteil des selbst erzeugten Stroms selbst verbrauchen können.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Definition von benachteiligten Gebieten und die damit verbundenen Förderregelungen sich im Laufe der Zeit ändern können und es wichtig ist, sich über die aktuellen Regelungen und Vorschriften zu informieren.

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Konversionsflächen

Die Begriff Konversionsfläche (auch Umnutzungsfläche) hat eine wichtige Bedeutung im Zusammenhang mit Photovoltaik. Um dies zu verstehen, muss zunächst der Begriff definiert werden. Umnutzung bedeutet beispielsweise eine Veränderung der Nutzung. Folglich ist eine Konversionsflächen eine Fläche, die früher anders genutzt wurde als heute. Beispiele für Konversionsflächen sind Flächen, die heute für ein Freiflächen-PV-System genutzt werden, aber früher von der Armee, Handwerkern oder Industrie genutzt wurden.

Wenn diese Fläche brachliegt, also nicht bewirtschaftet wird, kann sie für andere Zwecke genutzt werden. Der Bau einer PV-Anlage macht in diesem Fall Sinn und das EEG spricht auch von Konversionsflächen. Anlagen, die darauf errichtet werden, erhalten eine Einspeisevergütung. Es sollte jedoch vor der Nutzung einer brachliegenden Fläche als neuer Standort für eine PV-Anlage überprüft werden, ob sie auch gemäß EEG als solche anerkannt wird.

Abstand eines Solarparks zur Wohnbebauung

In Deutschland gibt es Vorschriften in Bezug auf den Abstand von Solarparkanlagen zu Wohngebäuden. Diese Vorschriften variieren jedoch je nach Bundesland und können sich auch im Laufe der Zeit ändern. In der Regel müssen Solarparkanlagen jedoch einen Mindestabstand zu Wohngebäuden einhalten, um die Privatsphäre und das Wohlbefinden der Anwohner zu schützen.

Die gesetzliche Grundlage für den Abstand von Solarparkanlagen zu Wohngebäuden in Deutschland findet sich in der jeweiligen Landesbauordnung. Hier wird geregelt, welche Abstände bei der Errichtung von Freiflächenanlagen einzuhalten sind. Diese Abstände können sich z.B. auf die Entfernung zu Nachbargrundstücken, Wohngebäuden, Straßen, etc. beziehen.

Es ist ratsam, sich vor Beginn eines Projekts genau über die geltenden Vorschriften in dem betreffenden Bundesland zu informieren, um sicherzustellen, dass die Anlage den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Eine der wichtigsten und nachhaltigsten Energiequellen ist heutzutage die Solarenergie. Die Bundesregiserung hat bis zum Jahr 2030 einen ambitionierten Plan zum Ausbau erneuerbarer Energien geschmiedet. In diesem Artikel wird gezeigt, wie man einen Solarpark entwirft, durchführt und seinen Gewinn maximiert.

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Warum lohnt sich ein Solarpark für Sie?

Der zunehmend spürbare Klimawandel sorgt derzeit weltweit für Unruhe. Wissenschaftler forschen auf Hochtouren, um den Klimawandel, wenn schon nicht zu stoppen, so doch zumindest zu verlangsamen.

Es ist dringend notwendig, von Atomkraft und fossilen Brennstoffen auf umweltfreundliche und nachhaltige Energiequellen wie Wind-, Wasser- und Sonnenenergie umzusteigen. Solarenergie hat den Vorteil, dass die Sonne fast jeden Tag zur Verfügung steht. Aufgrund des Klimawandels bekommen wir in vielen Teilen der Welt sogar ein Plus an Sonnenenergie. Solaranlagen und ganze Solarparks lohnen sich daher zunehmend.

Wer einen Solarpark baut, tut nicht nur etwas Gutes für die Umwelt und verbessert seinen ökologischen Fußabdruck erheblich, sondern erhält auch eine recht hohe Rendite. Erneuerbare Energien spielen eine immer wichtigere Rolle. Und das weltweit.

Allerdings sind die Flächen, die für Solarparks benötigt werden, nicht beliebig groß. Je früher Sie also in einen Solarpark investieren, desto größer sind Ihre Chancen, eine geeignete Fläche zu finden, die eventuell sogar durch das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) gefördert werden kann. Da Solarenergie auch in Jahrzehnten noch gebraucht wird, ist dies eine äußerst sichere Investition, die sich auszahlt.

Wenn Sie eine Fläche zur Verfügung haben, die für einen Solarpark geeignet ist, oder eine solche erwerben wollen, um einen Solarpark zu bauen, sollten Sie diesen Artikel vollständig lesen. Er zeigt Ihnen alles Wichtige, was Sie von der Planung über den Bau bis zur endgültigen Nutzung wissen müssen.

Was ist Ihre Freifläche wert?

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Wichtige Voraussetzungen für den Bau eines Solarparks

Die Entscheidung, einen Solarpark zu bauen, wird natürlich nicht einfach so getroffen. Viele Faktoren müssen bedacht und geprüft werden. Neben den finanziellen Aspekten spielen auch die zur Verfügung stehenden Flächen und deren Eignung eine große Rolle.

Und nicht zuletzt geht es um die Frage, ob Ihr geplanter Solarpark unter das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fallen würde. Bei allen Vorüberlegungen, der konkreten Planung und der Umsetzung stehen wir Ihnen gerne mit unserem kompetenten Netzwerk zur Seite. Doch zunächst möchten wir Ihnen noch einige notwendige Informationen geben, um Ihnen die Entscheidung für einen Solarpark zu erleichtern.

Ist ein Solarpark förderfähig?
Ein Solarpark ist eine sogenannte Photovoltaik-Freiflächenanlage (PV-Freiflächenanlage oder FFPV). Dabei handelt es sich um sehr leistungsstarke, mittlere bis sehr große Photovoltaikanlagen. Natürlich sind solche Freiflächenanlagen auch in kleiner Form auf privaten Grundstücken möglich, aber wir wollen uns hier mehr mit Solarparks, also Großanlagen ab 5 Hektar Fläche, beschäftigen.

Prinzipiell ist es möglich, seinen Solarpark nach dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) fördern zu lassen. Allerdings sind dabei einige Voraussetzungen zu erfüllen, die wir uns nun näher ansehen. Es gibt Arten von Gebieten, für die eine EEG – Förderung in Frage kommt. Diese sind:

  • Flächen entlang eines 500 Meter Streifens von Autobahnen oder Bahnstrecken
  • Konversionsflächen (bereits verdichtete Flächen wie Deponien, Industriegebiete, Militäranlagen)
  • Benachteiligte Flächen (Flächen mit sehr niedrigen Bodenpunkten unter 35)
  • Agri-PV Anlagen, die weiterhin landwirtschaftlich betrieben werden

Flächen entlang Autobahnen oder Bahnstrecken

Die Bundesregierung hat im Januar 2023 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geändert, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern. Eine der wichtigsten Änderungen betrifft die Nutzung von Randstreifen entlang von Autobahnen. Gemäß den neuen Vorschriften kann das Fernstraßen-Bundesamt nun das bisherige Verbot, diese Randstreifen innerhalb eines Abstands von 40 Metern zur Autobahn zu bebauen, mit Ausnahmegenehmigungen aufheben.

Darüber hinaus wurden Flächen innerhalb eines Abstands von 200 Metern zur Autobahn als privilegierte Flächen für den Bau von Photovoltaikanlagen erklärt. Dies bedeutet, dass kein aufwändiges Bebauungsplanverfahren mehr erforderlich ist, sondern nur noch ein Bauantrag gestellt werden muss. Diese Änderungen sollen den Bau beschleunigen und die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung entfällt.

Unser Artikel zum Thema: Photovoltaik an Autobahnen und Bahnstrecken

Konversionsflächen

Konversionsflächen sind Flächen, die ursprünglich wirtschaftlich oder militärisch genutzt wurden. In den meisten Fällen sind hier Schadstoffe, Kampfmittel oder andere Probleme zu finden, die die Flächen unbrauchbar machen.

Versiegelte Flächen sind solche, die durch menschliche Bebauung so stark versiegelt wurden, dass nicht einmal mehr Regenwasser in den Boden eindringen kann. Dadurch finden keine natürlichen Prozesse mehr statt und das Gebiet ist für andere Nutzungen unbrauchbar. Bei förderfähigen Flächen handelt es sich in der Regel um Flächen, die für jede andere nützliche Nutzung unbrauchbar sind.

Unser Artikel zum Thema: Konversionsflächen

Benachteiligte Flächen

Eine Ausnahme bilden landwirtschaftliche Flächen, die im Allgemeinen für den Anbau von Nahrungsmitteln oder die Viehzucht genutzt werden. Sollte die Bodenqualität (Bodenpunkte, Ackerzahl, Bodenzahl) jedoch nicht ausreichend hoch sein, um ökonomisch Landwirtschaft betreiben zu können, so können diese Flächen ebenfalls in die Nutzung für Photovoltaik übergehen. Die Bodenqualität bemisst sich über die sogenannten Bodenpunkte einer Fläche. Die Bodenzahl lässt sich in der Regel über die Geoportale der Bundesländer abfragen.

Wenn Sie wissen wollen ob sich Ihre Freifläche für Photovoltaik eignet, nutzen Sie gern das folgende Formular:

Unser Artikel zum Thema: Benachteiligte Gebiete

Agri-PV Anlagen

Agri-PV Anlagen sind Photovoltaik Anlagen, die parallel zur Landwirtschaft auf einer Freifläche betrieben werden können. Das trägt zu einer effizienteren Landnutzung bei, verringert die Flächenkonkurrenz und treibt die Energiewende voran. Wenn die Voraussetzungen stimmen, kann Agri-PV damit landwirtschaftlichen Betrieben eine verlässliche Einkommensergänzung bieten und zur Energiewende beitragen

Agri-PV-Anlagen sind über das EEG grundsätzlich auf allen Ackerflächen, Flächen mit Dauerkulturen und Grünlandflächen förderfähig (ausgenommen Moorböden und Naturschutzgebiete).

Unser Artikel zum Thema: Agri-PV Anlagen

Welche Flächen kommen für den Bau eines Solarparks in Frage?

Zunächst einmal müssen Sie herausfinden, ob Ihre Fläche grundsätzlich für den Bau eines Solarparks geeignet ist. In jedem Fall sollte die Fläche frei von Schatten und Hindernissen wie Gestrüpp, großen Steinen, Bäumen usw. sein. Befindet sich die Fläche an einem Hang, muss die Anlage in Richtung Süden ausgerichtet werden können.

Keine Schutzgebiete

Wichtig ist auch, dass die Fläche frei von Schutzgebieten jeglicher Art ist. Darunter zählen alle Gebiete die nach Natura 2000 als Schutzgebiet definiert sind:

  • Naturschutzgebiete
  • Wasserschutzgebiete
  • Artenschutzgebiete

Große Flächengröße

Generell sind größere Anlagen ab 5 Hektar interessanter für Investoren als kleinere Anlagen. Grund dafür sind die Investitionskosten, die bei kleinen Anlagen ins Missverhältnis geraten können. Gerade der Netzanschluss spielt hier eine große Rolle. Sollte die Fläche direkt neben einem Umspannwerk oder anderen Solarparks liegen, können auch kleinere Flächen interessant sein.

Benachteiligte Gebiete

Anders als von vielen Kritikern behauptet werden Solarparks (FFPV) vorzugsweise auf benachteiligten Gebieten errichtet. Grund dafür ist zum einen der moralische Aspekt, andererseits aber auch die Fördermaßnahmen der Gesetzgebung durch das Erneuerbare Energien Gesetzt (EEG).

Benachteiligte Gebiete sind bereits verdichtete Gebiete oder Flächen mit geringer Bodenqualität.

Akzeptanz in der Gemeinde

Da Gemeinden beim Bau von Solarparks bzw. Freiflächen-Photovoltaikanlagen (FFPV) ein erhebliches Mitspracherecht haben, ist eine generelle Offenheit und Akzeptanz in der Gemeinde wünschenswert.

Außerdem müssen Sie bedenken, dass Freiflächen-Photovoltaikanlagen genehmigungspflichtig sind. Sie stellen eine bauliche Maßnahme dar und unterliegen daher dem Bauplanungsrecht. Das Problem ist, dass jede Gemeinde selbst entscheiden kann, ob eine Freiflächen-Photovoltaikanlage zulässig ist. Sie haben daher keinen Rechtsanspruch auf eine Änderung des Bebauungsplans.

Wenn die Gemeinde zustimmt, kann sie Ihnen bestimmte Auflagen machen. Das kann unter anderem die Höhe der Gestelle betreffen, es kann aber auch sein, dass Sie verpflichtet werden, eine Ausgleichsbegrünung vorzunehmen. Eine geeignete Fläche zu haben, bedeutet also nicht automatisch, dass Sie Ihren Solarpark auch tatsächlich bauen können.

Unser Artikel zum Thema: Rolle von Gemeinden beim Ausbau von Photovoltaik

Sie verfügen über Ackerland, Grünland oder sonstige passende Flächen?

Als Flächeneigentümer haben Sie sicherlich schon darüber nachgedacht, wie Sie Ihre Fläche optimal nutzen können. Eine Möglichkeit, die immer beliebter wird, ist die Errichtung einer Solaranlage. Diese Art der Energiegewinnung ist umweltfreundlich, zukunftsorientiert und kann für Sie als Flächeneigentümer auch finanziell lukrativ sein.

Wir bieten Ihnen einen kostenfreien Pachtrechner an, mit dem Sie den Wert Ihrer Fläche schnell und unkompliziert ermitteln können. Dies gibt Ihnen eine Orientierung, zu welchen Konditionen eine Solaranlage auf Ihrem Grundstück errichtet werden könnte.

Neben dem Pachtrechner bieten wir Ihnen auch unsere Unterstützung bei der Suche nach einem solventen Investor an. Dieser kümmert uns um den gesamten Bauprozess und steht Ihnen während der gesamten Bauzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

Also zögern Sie nicht und lassen Sie Ihre Fläche mit unserem Pachtrechner bewerten. Wir freuen uns darauf, Sie bei der Errichtung einer Solaranlage auf Ihrem Grundstück zu unterstützen.

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Was kostet ein Solarpark pro Hektar?

Die Kosten für den Bau eines Solarparks hängen von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Größe des Solarparks, der Art der Photovoltaik-Module und der verwendeten Technologie. Ein wichtiger Faktor ist auch der Standort des Solarparks, da dies Auswirkungen auf die Stromproduktion und somit auf die Wirtschaftlichkeit des Projekts hat.

Die Kosten für den Bau eines Solarparks können grob in zwei Kategorien unterteilt werden: die Investitionskosten und die Betriebskosten.

Die Investitionskosten umfassen alle Kosten, die anfallen, um den Solarpark zu errichten. Dazu gehören beispielsweise die Kosten für die Photovoltaik-Module, den Wechselrichter, das Gleichstrom- und das Mittelspannungskabel, die Fundamente und die Inbetriebnahme. Die Investitionskosten können je nach Größe des Solarparks und der verwendeten Technologie stark variieren.

Die Betriebskosten umfassen alle Kosten, die anfallen, um den Solarpark zu betreiben und zu unterhalten. Dazu gehören beispielsweise die Kosten für die Wartung und Reparaturen, die Stromabrechnung und die Kosten für das Personal.

Es ist schwierig, pauschale Aussagen über die Kosten eines Solarparks zu treffen, da diese von vielen Faktoren abhängen. Um eine realistische Kostenschätzung zu erhalten, sollten Sie sich von einem erfahrenen Anbieter beraten lassen und eine ausführliche Kosten-Nutzen-Analyse durchführen.

Ein Solarpark kostet durchschnittlich 1.000 EUR pro kWp. Für den Betrieb der Anlage fallen jährlich etwa 1% der Investitionskosten an.

Wenn ein Hektar durchschnittlich 0,9 MWp Strom erzeugt, würde der Bau einer Photovoltaikanlage auf einem Hektar etwa 900.000 EUR kosten verursachen. Jährlich würden dann etwa 9.000 EUR an Betriebskosten anfallen (1% der Investitionskosten von 900.000 EUR). Insgesamt würde es also etwa 1.000.000 EUR kosten, einen Hektar mit einer Photovoltaikanlage zu bebauen und betreiben.

Wie ist die Wirtschaftlichkeit eines Solarparks?

Ein jährlicher Stromertrag zwischen 400.000 und 500.000 kWh pro Hektar ist der Normalfall. Bis zu einer Leistung von 10 MW wird für Solaranlagen eine Einspeisevergütung nach dem EEG gewährt. Voraussetzung ist natürlich, dass die Anlage auf einer förderfähigen Fläche steht.

Je nach Ausbau liegt die Einspeisevergütung bei 10 Cent. Damit ist die wirtschaftliche Nutzung eines Solarparks in jedem Fall gegeben. Hinzu kommt, dass die Preise für Module weiter sinken, während die Strompreise weiter steigen. Deshalb lohnt sich eine Investition heute auch ohne staatliche Förderung sehr.

Nutzen Sie unseren Renditerechner für Photovoltaik-Freiflächenanlagen

Was muss steuerlich beachtet werden? Muss eine Solarpark GmbH gegründet werden?

Wenn Sie einen Solarpark auf Ihrer Grünfläche installieren und betreiben möchten, gibt es einige steuerliche Aspekte, die Sie beachten sollten. Hier sind einige wichtige Punkte:

Einkommensteuer: Die Einkünfte aus dem Betrieb eines Solarparks unterliegen der Einkommensteuer. Sie müssen die Einkünfte aus dem Solarpark in Ihrer Steuererklärung angeben und die entsprechenden Steuern zahlen.

Umsatzsteuer: Wenn Sie den erzeugten Strom verkaufen, müssen Sie auf den Verkaufspreis Umsatzsteuer berechnen und abführen.

Abschreibung: Sie können die Kosten für die Anlage als Wirtschaftsgüter abschreiben, das heißt, diese Kosten können über einen bestimmten Zeitraum auf die Einkünfte angerechnet werden, was Ihre Steuerbelastung verringert.

Investitionszulage: Sie können eventuell eine Investitionszulage beantragen, wenn Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Gründung einer GmbH: Sie sind nicht zwingend dazu verpflichtet eine eigene GmbH zu gründen, um einen Solarpark zu betreiben. Sie können die Anlage auch als Einzelunternehmen oder als Personengesellschaft betreiben. Eine GmbH kann jedoch Vorteile bieten, z.B. eine bessere Haftungsbeschränkung oder die Möglichkeit, die Anlage als Wirtschaftsgut zu behandeln.

Es empfiehlt sich, sich vorab mit einem Steuerberater oder einem Experten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien zu beraten, um sicherzustellen, dass Sie alle relevanten steuerlichen Aspekte berücksichtigen und um die bestmögliche Struktur für Ihr Unternehmen zu wählen.